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Hospizarbeit und Palliative Care 09.12.09
DGP Förderpreis 2009
Das Palliative Netzwerk in der Region Aachen hat in diesem Jahr einen der drei Anerkennungs- und Förderpreise der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhalten.
Das ist eine hohe Würdigung unserer Netzwerkarbeit nah am schwersterkrankten Menschen in der Region Aachen.
Weiterentwicklung von Netzwerkstrukturen in der palliativen Versorgung unter besonderer Berücksichtigung von Transparenz, Qualitätsentwicklung und institutioneller Koordination am Beispiel des Palliativen Netzwerkes für die Region Aachen e.V.
Hier können Sie sich das PDF herunterladen:
Care Management
Fachtagung am 27./28.02.2009
Bilder
Presse
Kirchenzeitung 16.03.09
Vorträge
SPAV
Landesinitiative NRW
Auftaktveranstaltung 30.01.2009
Feierliche Auftaktveranstaltung des Palliativen Netzwerkes für die Region
Aachen e.V. im Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen mit 300 Teilnehmern.
Mit großer Resonanz und breiter Zustimmung konnte der neu gegründete Verein des Palliativen Netzwerkes für die Region Aachen e.V. in einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Krönungsaal des Rathauses der Stadt Aachen seine Arbeit aufnehmen. Im Herzen der Region angekommen, so hatte der Ort der Auftaktveranstaltung auch etwas Symbolisches. Freitagnachmittag von 15.00-17.00 kamen 300 Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen zusammen, um zu bekunden, dass sie die Idee einer vernetzten Versorgung am Ende des Lebens gutheißen und unterstützen möchten.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden stärkte dem Verein den Rücken und betonte, dass in dieser Weise den Tod in die Mitte des gesellschaftlichen Lebens zu holen viel Mut erfordere und er uns darin auch in Zukunft unterstützen möchte.
Prof. Lukas Radbruch, Klinikfür Palliativmedizin und 1. Vorsitzender des Vereins zeigte die Geschichte auf, die der Vereinsgründung vorausging. Er wagte auch einen Blick in die Zukunft, welche Ziele das palliative Netzwerk sich zukünftig vornehmen wird: Lücken zu schließen im ländlichen Bereich, 24-Stundenbereitschaft für die gesamte Region sukzessive aufzubauen und bei allem einen grundlegenden Qualitätsstandard im Blick zu behalten.
Bea Hillermann, Koordinatorin und 2.Vorsitzende, betonte die unschätzbare Bedeutung des Ehrenamtes innerhalb eines solchen Netzwerkes und vermied aber auch nicht Ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen, dass die finanziellen Mittel seitens der Krankenkasse immer geringer ausfallen, auf Grund der vielen ambulanten Hospizdienste, die sich den gleichbleibenden Topf teilen müssen.
Johannes Wüller, Arzt bei Home Care Aachen e. V., beschrieb die häusliche Versorgung seines Teams aus Ärzten und Pflege am Ende des Lebens. Er betonte die wertvolle Erfahrung der vernetzten Versorgung mit den Netzwerkteilnehmern und dass Sie in Aachen bei ihrem Start 2003 schon auf eine gute Basis hätten aufbauen können. Sie seien herzlich und aufgeschlossen empfangen worden und haben den Netzwerkgedanken von Beginn an voll und ganz unterstützt.
Veronika Schönhofer-Nellessen, Geschäftsführerin des Vereins, freute sich über den großen Zuspruch, die spürbare Solidarität über allen Interessensgruppen und Einrichtungen hinweg und für die seit Jahren schon kontinuierliche Unterstützung sowohl der Stadt als auch der Kreises Aachen.
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